Wir arbeiten jeweils als TherapeutInnenpaar, um eine ausgewogene Gesprächssituation
herzustellen, in der sich keine/r der PartnerInnen benachteiligt fühlt.
Männliche und weibliche Sichtweisen haben gleichermaßen
Platz, da das Geschlechterverhältnis ausgewogen ist.
Für Frauen- und Männerpaare bieten wir als Gegenüber
ein gleichgeschlechtliches TherapeutInnenpaar. Für Transgenderpaare
suchen wir eine passende Konstellation.
Da wir als KollegInnenpaare und nicht als Liebes-, Ehe- oder Lebenspaare
verbunden sind und selbst in unterschiedlichen Paarbeziehungen leben,
können wir dem KlientInnenpaar größtmögliche Freiheit
bieten/gewährleisten, (ihr eigenes Beziehungsmodell weiterzuentwickeln)
sich mit ihren eigenen Vorstellungen auseinanderzusetzen.
Wie der hamburger Sexualwissenschafter Gunther Schmidt gehen wir davon
aus, dass ein Paar dann ein Paar ist, wenn zwei beschließen ein
Paar zu sein. Wir stehen der Beurteilung, was eine gute Paarbeziehung
ist, wertfrei gegenüber und wollen Paare unterstützen, ihr
eigenes ideales Modell zu entwickeln, wie auch immer diese aussieht.
Entscheidend ist lediglich, inwieweit die beiden PartnerInnen damit
zufrieden sind. Das heißt auch, dass wir jeglicher Veränderung
in der Paarbeziehung neutral gegenüberstehen und nicht die eine
oder andere Richtung bevorzugen.
Wir gehen davon aus, dass zwei Menschen immer unterschiedlich sind,
dass aber gerade diese Unterschiede in Paarbeziehungen oft als bedrohlich
erlebt werden und zu Konflikten führen.
Uns geht es in der Paartherapie nicht um die Nivellierung der Unterschiede,
sondern um die persönliche Weiterentwicklung der Differenziertheit
und Eigenständigkeit beider PartnerInnen, als Basis echter Begegnung.
1060 Wien, Matrosengasse 5/1/5 - Nähe
Westbahnhof